Willkommen auf diesen Seiten über OrderSprinter, meiner kostenlosen Restaurant-Software. OrderSprinter ist eine Kombination aus mobiler Kasse und Bestellsystem (Point-of-Service, POS) und eignet sich vor allem für Cafés, Restaurants; Pensionen und Hotels, ist aber nicht auf den gastronomischen Bereich beschränkt. Auch die Nutzung auf stationären Bediengeräten ist durch eigens dafür angepasste Kellneransichten möglich.

Aktuelle News - Okt 2020

Gratis-Verleih von Kassenhardware an Hamburger Gastronomen

Vor drei Jahren habe ich ein Hamburger Café mit Leihhardware ausgestattet, auf die ich OrderSprinter vorinstalliert hatte. Mir war es wichtig, regelmäßig Feedback aus der Praxis zu bekommen, ab und an neue Versionen aufspielen zu dürfen und zeitnah Feedback von den Anwendern zu bekommen.

Da die Betreiberin Nachwuchs bekommen hat und daher den Betrieb aufgeben musste, steht diese Hardware wieder bei mir und ich würde sie gerne erneut an ein interessiertes Café oder Restaurant in Hamburg ausleihen. Es handelt sich dabei um einen Intel NUC 5CPYH mit eingebauter SSD und einem Bedientablet Amazon Fire Tablet. Für ein vollständiges Kassensystem fehlt nur noch die TSE, ein oder mehrere Bondrucker und gegebenfalls ein Wlan-Router für mobiles Bonieren.

Mein Angebot: zeitlich unbegrenzte Leihgabe der Hardware, die ich entsprechend den Wünschen einrichte (Speisekarte, Raumplan, Benutzer, Backups, Druckserver). Sowie es meine Zeit zulässt, werde ich Support vor Ort machen, schließlich möchte ich ja gerade direktes Feedback einholen. Allerdings kann ich natürlich keinen 24/7 leisten, werde aber versuchen, stets möglichst zeitnah zu helfen. Zusätzlich möchte ich gerne die Möglichkeit eingeräumt bekommen, ab und zu das System auf die neueste Version upzudaten. Da es sich bei OrderSprinter um ein nicht-kommerzielles Projekt handelt, weise ich expliziz darauf hin, dass ich keine Haftung für Fehler in der Software oder der Leihhardware übernehme.

Dieses Angebot richtet sich aus oben genannten Gründen ausschließlich an Hamburger Gastronomen. Bei Interesse einfach eine E-Mail an meine im Impressum angegebene E-Mail-Adresse.

Leihgabe Hardware



Wichtige Info: Seit 1.1.2020 ist die Kassensicherungsverordnung ("KassensichV") in Kraft, die mit dem Auslaufen der Nichtbeanstandungsregelung seit dem 1. Oktober 2020 scharfgeschaltet ist. In Ausnahmefällen und abhängig com Bunesland gilt die Nichtbeanstandungsregeung bis Ende März 2021.

Um die KassensichV zu erfüllen, wird OrderSprinter in einer 2.x.x-Version benötigt! Beim Update von einer Version 1.x auf 2.x sind auch die eingesetzten Komponenten (z.B. Druckserver) auszutauschen. Bitte beachten Sie auch die Hinweise auf der Unterseite KassenSichV! Die Funktion für Hotels, bei der Gäste die Rechnungen erst beim Check-out bezahlen, ist in der 2.0 bei aktivierter TSE (noch) nicht aktiviert.

Ursprünglich als reine Bestell- und Kassensoftware gestartet hat sich OrderSprinter mittlerweile mächtig weiterentwickelt, wie ein Blick in den Leistungskatalog zeigt.

Eine Herausforderung war es, dass Kellner von ihrem Mobilgerät aus den Bondruck auf verschiedenen auswählbaren Bondruckern starten können sollten. Die Lösung besteht aus einem Printserver, der in zwei Versionen beiliegt: Eine grafisch schön gestaltete Windows-Version und ein Java-Programm, das über die Kommandozeile gestartet werden kann. Die Java-Version habe ich geschrieben, damit die gesamte Kassensoftware sogar auf einem Mini-Computer Raspberry Pi lauffähig ist. So ein Raspberry Pi ist bereits ab 40 Euro erhältlich. Zusammen mit einem (fast) beliebigen mobilen Endgerät und einem handelsüblichen USB-Bondrucker kann man sich bereits eine Mini-Komplettlösung für unter 200 Euro aufbauen, frei von irgendwelchen Lizenzgebühren!

Raspberry Pi als All-in-One-Lösung für den OrderSprinter

Der Raspi als OrderSprinter-Webserver und Printserver ist die kostengünstigste Möglichkeit, ein Kassensystem aufzubauen. Allerdings hat OrderSprinter mittlerweile einen gewaltigen Funktionsumfang mit einer erntsprechenden Komplexität erreicht, die dem Server einige Leistung abfordert. Diesen Ansprüchen wird der Raspi für die aktuellen OrderSprinter-Versionen kaum noch gerecht. Daher empfehle ich für einen produktiven Einsatz leistungsstärkere Hardware, z.B.

  • den Acepc T11 (siehe meine Beschreibung hier) für etwa 130 Euro,
  • den Intel NUC mit SSD für ungefähr 250 Euro, oder
  • ein preiswertes Convertible oder Notebook als stationäres System.

Im Gegensatz zu einigen reinen Kassensystemen unterstützt die Software den gesamten digitalen Ablauf von der Bestellung durch den Kellner über die Zubereitung in der Küche (Speisen) oder im Schankbereich (Getränke), der Zustellung bis zur Abrechnung. Natürlich ist auch ein konventioneller Workflow über den Druck von Arbeitsbons möglich.

Anders als die Produkte vieler kommerzieller Anbieter handelt es sich beim OrderSprinter nur um Software, d.h. um die Hardware muss sich der Betreiber selbst kümmern. Die Webapplikation des OrderSprinters läuft jedoch auf so ziemlich jeder Hardware und in fast jedem Webpaket. OrderSprinter ist Freeware, die mit der Creative Commons Lizenz BY-NC-ND lizensiert ist (siehe Lizenz-Seite).

Desktop-Ansicht (Kassieren)

Die Implementierung der Kernkomponente als Webapplikation hat den entscheidenden Vorteil, dass man beim Einsatz alle Freiheiten bei der Auswahl der Hardware hat und nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden ist. Die Software ist so programmiert, dass sie sowohl auf Windows/Mac-PCs, iPhones, iPads, Android-Smartphones und vielen weiteren Systemen bedienbar ist, insofern das Endgerät internetfähig ist und einen kompatiblen Internetbrowser anbietet.

Viele Gastronomen verbringen viel Zeit damit, das Angebot sowohl im Kassensystem als auch auf der Seite des Betriebes immer aktuell zu halten. Deswegen kann OrderSprinter automatisch eine Kundenwebseite bereitstellen, die die relevanten Daten aus der Kassenkomponente verwendet (z.B. die eingebettete Speisekarte). Das spart Zeit und Änderungen im Angebot sind auch für den Kunden stets aktuell.


Kellnerin hält Smartphone mit OrderSprinter in der Hand

Noch ein Wort zur rechtlichen Absicherung: Obwohl die Version 1.0 der Software erst Okt 2014 fertiggestellt wurde, ist sie bereits sehr populär, so dass sich auch verschiedene Finanzämter mit ihr befasst haben! Daher hatte ich schon viele Gespräche mit den Finanzbeamten. In der Regel hatten sie keine schlimmen Dinge zu beanstanden. Und wenn doch mal kritische Rückmeldungen kamen, so habe ich eine Verbesserung immer schnell in einer neuer Version umsetzen können, so dass den betroffenen Anwendern keine Probleme entstanden sind.

Die KassenSichV stellt eine ziemlich große Herausforderung dar, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass ich auch diese Anforderungen rechtzeitig einbauen kann (TSE und DSFinV-K Export).

Trotzdem sei auch an dieser Stelle explizit darauf hingewiesen: Für Schäden durch den Einsatz der Software ist der Anwender verantwortlich, der Anbieter haftet nicht!